Ihr Tierarzt in Heilbronn - Tierklinik am Landratsamt
 
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Fellwechsel - worauf Sie achten sollten

Liebe Kaninchenbesitzer,
der Frühling ist da! Das Unterfell von Hund und Katze fällt jetzt verstärkt aus. Dieser Haarwechsel verläuft in einem Zyklus mit zwei Höhepunkten im Frühjahr und im Herbst. Er ist erblich festgelegt, wird hormonell gesteuert und durch Tageslichtlänge und Temperatur ausgelöst.
Ein- oder besser sogar zweimal tägliches Bürsten fördert die Durchblutung der Haut, die losen Haare werden entfernt und das neue Fell wächst nach.
Für langhaarige Hunde und Katzen gehört ein Metallkamm mit abgerundeten Zinken zur Grundausstattung. Auch Borsten- oder Drahtbürsten sind geeignet.
Bei Hunderassen mit Stockhaar wie beim Deutschen Schäferhund sollte das ganze Jahr über die abgestorbene Unterwolle regelmäßig entfernt werden. Sonst kann es passieren, dass kaum noch Luft an die Haut kommt und Hautinfektionen begünstigt werden.
Bei kurzhaarigen Hunden wird das Fell am besten mit einer Bürste mit Kunststoffborsten oder mit einem Gummistriegel gepflegt.

Auch die Ernährung hat Einfluss auf den Fellwechsel: So kann ein Mangel an Stoffen, die für die Versorgung von Haut und Haarkleid notwendig sind, zu vermehrtem Haarverlust führen. Dazu zählen z.B. ungesättigte Fettsäuren, die Spurenelemente Zink, Kupfer und Jod, die Vitamine A und E oder Biotin. Wir beraten Sie gerne, ob es bei Ihrem Tier sinnvoll ist, ein Ernährungsergänzungsmittel zuzuführen oder die Ernährung umzustellen.

Bei plötzlichem übermäßigem Haarausfall, besonders in Form von kreisrunden haarlosen Stellen, oder bei starkem Juckreiz sollten Sie allerdngs unbedingt tierärztlichen Rat suchen. In diesem Falle könnte auch mal eine Pilzinfektion, eine immunologische oder hormonelle Erkrankung der Auslöser sein.


Ihre Kleintierklinik am Landratsamt
Joachim Fritz, Dr. Sabine Dahnken und Dr. Helmut Scholl